Köche und Restaurantfachkräfte: Ausbildung im Tower Café
Erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt von Jobcenter und Werkstatt Frankfurt
Das Projekt hat gleich mehrere Besonderheiten: Das Tower Café ist keine gewöhnliche gastronomische Einrichtung, sondern wird von der Werkstatt Frankfurt betrieben, einem kommunalen Unternehmen aus dem Bereich der sozialen Dienstleistung. Auch die Auszubildenden sind keine Jugendlichen wie in der normalen betrieblichen Berufsausbildung, sondern Menschen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren. Sie hatten vorher eine Lehre abgebrochen, besitzen Berufserfahrung, aber keinen Berufsabschluss oder ihre ausländische Ausbildung wird in Deutschland nicht anerkannt. Zudem werden sie als Arbeitslose vom Jobcenter Frankfurt am Main betreut, das ihnen diese Qualifizierung ermöglicht.
Das Projekt wurde von der Werkstatt Frankfurt konzipiert und hat als „Frankfurter Weg zum Berufsabschluss“ bundesweite Anerkennung gefunden. Ausbildungsgänge in 17 Berufen werden angeboten, darunter die Köche und Restaurantfachkräfte des Tower Cafés und einer zweiten Maßnahme, „Schmankerl & Co.“ im Saalbau Griesheim. Diese Maßnahme wird nach einigen Jahren jetzt beendet, die beiden verbliebenen Teilnehmer werden in das Tower Café übernommen.
18 Auszubildende betreut Betriebsleiterin Nicole Blumenthal derzeit in dem Lokal am alten Flughafen in Bonames. Die gelernte 47-jährige Köchin mit einem kunstgeschichtlichen Studienhintergrund ist von der ersten Stunde an in diesem Projekt engagiert – zunächst ab Dezember 2005 in der Planungs-, Einrichtungs- und Ausstattungsphase des Tower Cafés, das den Stil und Charme eines Casinos hat. Seit der Eröffnung im Mai 2006 leitet sie den Betrieb, der sich im Lauf der Jahre zu einem beliebten Ausflugsziel im Frankfurt Grüngürtel entwickelt hat und vor allem an schönen Wochenenden ein echter Besuchermagnet ist. 120 Plätze bieten die Innenräume des Lokals und noch einmal 350 die Terrasse.
18 Auszubildende betreut Betriebsleiterin Nicole Blumenthal derzeit in dem Lokal am alten Flughafen in Bonames. Die gelernte 47-jährige Köchin mit einem kunstgeschichtlichen Studienhintergrund ist von der ersten Stunde an in diesem Projekt engagiert – zunächst ab Dezember 2005 in der Planungs-, Einrichtungs- und Ausstattungsphase des Tower Cafés, das den Stil und Charme eines Casinos hat. Seit der Eröffnung im Mai 2006 leitet sie den Betrieb, der sich im Lauf der Jahre zu einem beliebten Ausflugsziel im Frankfurt Grüngürtel entwickelt hat und vor allem an schönen Wochenenden ein echter Besuchermagnet ist. 120 Plätze bieten die Innenräume des Lokals und noch einmal 350 die Terrasse.
Das Team der Auszubildenden ist bunt gemischt, Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft, ethnisch wie sozial. Unter den angehenden Köchen beispielsweise findet man einen 35-jährigen Marokkaner, einen in seiner Heimat ausgebildeten Volljuristen. Weil seine Ausbildung in Deutschland nicht anerkannt wird, sieht er eine neue Perspektive in der Gastronomie und ist offenkundig mit Begeisterung bei der Sache.
Die Ausbildung nach dem Modell „Frankfurter Weg“ ist modular aufgebaut. Die Basis bildet eine zwölfmonatige Grundqualifikation. Wenn Teilnehmer/-innen danach nicht weitermachen und abbrechen, weil sie z. B. als Alleinerziehende für eine Gastronomietätigkeit nicht hinreichend flexibel sind, haben sie zumindest nachweisbare Grundkenntnisse erlangt. Die dann folgenden Ausbildungsmodule werden als Teilqualifikationen testiert, sie entsprechend den regulären Ausbildungsinhalten der dualen Ausbildung und führen zur Externenprüfung bei der IHK nach spätestens drei Jahren. Das „selbstorientierte Lernen“ mit fachlicher Begleitung hat sich bei den erwachsenen Teilnehmern als zielführend erwiesen.
Am alten Flughafen in Bonames ist die Werkstatt Frankfurt auch mit einem anderen Gemeinschaftsprojekt des Jobcenters Frankfurt engagiert: In der Haus- und Liegenschaftsverwaltung bestehen für Langzeitarbeitslose Möglichkeiten für handwerkliche Tätigkeiten, bei der Landschafts- und Geländepflege und für Aufsichts- und Ordnungsdienste. Diese „Arbeitsgelegenheiten“ sind bei den SGB-II-Kundinnen und -kunden nicht nur wegen der Mehraufwandsentschädigung, sondern auch wegen der sinnvollen, den Bürgern dienenden Tätigkeit begehrt.
Am alten Flughafen in Bonames ist die Werkstatt Frankfurt auch mit einem anderen Gemeinschaftsprojekt des Jobcenters Frankfurt engagiert: In der Haus- und Liegenschaftsverwaltung bestehen für Langzeitarbeitslose Möglichkeiten für handwerkliche Tätigkeiten, bei der Landschafts- und Geländepflege und für Aufsichts- und Ordnungsdienste. Diese „Arbeitsgelegenheiten“ sind bei den SGB-II-Kundinnen und -kunden nicht nur wegen der Mehraufwandsentschädigung, sondern auch wegen der sinnvollen, den Bürgern dienenden Tätigkeit begehrt.

