"Unternehmen mit Weitblick"

Taxi-Unternehmer Ronny Wächter: Beste Erfahrungen mit älteren Mitarbeitern
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Nach drei Jahren Arbeitslosigkeit hat der 50-jährige Hüdaya Jakoby eine neue berufliche Perspektive als „Taxichauffeur“ bei der A.M.M. Taxi Frankfurt GmbH. Der Türke mit dem deutschen Pass lebt seit 1986 in Deutschland. In seiner Heimat wurde er zum Agraringenieur ausgebildet und war als Grundschullehrer tätig. In Deutschland hat er Elektro- und Automatisierungstechnik studiert. Keinen Erfolg hatte er mit seinem Versuch einer Selbstständigkeit in der Textilbranche.

Sein neuester Mitarbeiter ist 50 Jahre alt. Als „Taxichauffeur“ beschäftigt ihn Ronny Wächter jetzt in der A.M.M. Taxi Frankfurt GmbH, einem Familienunternehmen, das seit 1982 besteht und in der zweiten Generation geführt wird. Hüdaya Jakoby, der Neue, zählt nicht nur zur Generation 50plus, die es an sich schon schwer hat, einen neuen Job zu finden, er war zuvor auch drei Jahre arbeitslos, bis ihn Ronny Wächter engagierte. „Hartz IV“ ist für Jakoby damit zu Ende. Als „Glücksfall“ sieht der aus der Türkei stammende Familienvater von zwei kleinen Kindern seine Arbeit an der Bornheimer Landwehr.

Migrationshintergrund, langzeitarbeitslos und älter – für Ronny Wächter sind das keine Negativkriterien bei der Personalauswahl, eher das Gegenteil. Der Taxiunternehmer, selbst gerade einmal 31 Jahre alt, vertritt das Prinzip: „Wir legen großen Wert auf Service und Qualität.“ Damit will er sich im starken Wettbewerb in der Mainmetropole behaupten. „Ein großer Kreis von Stammkunden schätzt unseren Qualitätsanspruch.“ Mit Blick auf die anspruchsvollen Kunden, vor allem im Firmengeschäft, spricht Ronny Wächter deshalb lieber auch von „Taxichauffeur“ als von „Taxifahrer“. Einen hohen Standard bei der Servicequalität kann er besser mit älteren Beschäftigten erreichen – so ist jedenfalls seine Erfahrung.

„Servicequalität“ erwartet Ronny Wächter in seinem Unternehmen mit 18 Fahrzeugen, rund 40 Vollzeitmitarbeitern und einer 50-köpfigen Gesamtbelegschaft einschließlich der Aushilfen. Und er hat sehr genaue Vorstellungen davon. In verbindlichen „sieben goldenen Regeln“ hat der Taxiruf 069/20 304 sie definiert: Immer freundlich, grundsätzlich defensiv fahren, stets die Tür öffnen, Kundinnen nachts zur Tür begleiten oder warten, sind die wichtigsten. Wer seine Wagen fährt, muss persönliche Voraussetzungen mitbringen: fließend Deutsch, gepflegte Erscheinung, Seriosität und Zuverlässigkeit. „Best Agers, Menschen über 50, sind dafür ideal geeignet“, bekräftigt Ronny Wächter seine Erfahrungen. „Wer diese persönlichen Voraussetzungen hat, bekommt auch als Langzeitarbeitsloser eine
reelle Chance“, so Ronny Wächter. „Menschen, die nach einer längeren Phase der Arbeitslosigkeit diese neue Chance bekommen, zeichnen sich durch besonderes Engagement aus, für sie ist das nicht ein beliebiger Aushilfsjob, sondern eine wichtige persönliche Herausforderung, die ernst genommen wird.“
Gute persönliche Voraussetzungen sind das eine, fachspezifische Kenntnisse das andere. Um diese zu vermitteln und zu erhalten, setzt Taxi-Unternehmer Wächter auf ein innerbetriebliches Aus- und Weiterbildungszentrum. Hier werden die neuen Fahrer gründlich auf die IHK-Prüfung zum Personenbeförderungsschein vorbereitet, denn die üblichen hohen Durchfallquoten von 80 bis 90 Prozent will Wächter für seine Mitarbeiter nicht akzeptieren.
„Perspektive 50plus“,der Beschäftigungspakt für Ältere in der Region Frankfurt, hat in seinem jährlichen Wettbewerb die A.M.M. Taxi Frankfurt GmbH als „Unternehmen mit Weitblick“ bewertet und würdigt so das Engagement von Ronny Wächter bei der Beschäftigung von Menschen aus der Generation 50plus.
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Taxiunternehmer Ronny Wächter setzt auf Kundenfreundlichkeit – nicht nur bei seinen Fahrern, die er mit Blick auf seine anspruchsvollen Kunden lieber als „Chauffeure“ bezeichnet, sondern auch bei seiner Serviceline: 069/20 304 ist „Frankfurts freundlicher Taxiruf“.