Katharinenservice: Catering für Patienten und Mitarbeiter
Vier- bis fünfhundert Mittagessen täglich - 35 Mitarbeiter im Einsatz
Dieses große Team besorgt das Catering im Sankt Katharinen Krankenhaus an der Seckbacher Landstraße. Das bedeutet vierhundert bis fünfhundert Mittagessen täglich, an sieben Tagen in der Woche, Frühstück und Abendessen zusätzlich. Verpflegt werden die Krankenhauspatienten, die Mitarbeiter und Gäste, die in der Cafeteria einkehren. Vier Gerichte haben sie zur Auswahl, selbstverständlich auch Vollkost, vegetarische Gerichte und Diätküche.
Betriebsleiter Markus Wessel berichtet mit einem gewissen Stolz von den Patientenbefragungen: Für die Küche gibt es Bestnoten, aber kaum Beschwerden. Der 28-jährige gelernte Koch sieht in der hohen Kundenzufriedenheit eine Bestätigung für seine Arbeit, denn für ihn ist es täglich eine neue Herausforderung, hohe Qualität bei einem knapp kalkulierten Budget sicher zu stellen und für reibungslose organisatorische Abläufe zu sorgen. Ende letzten Jahres wurde dem jungen Fachmann die Betriebsleitung beim Katharinenservice übertragen. Der gebürtige Frankfurter war zuvor in Hotels, Gastronomie und Restaurants vor allem in der Region Köln und im Sauerland tätig und absolvierte die Hotelfachschule.
Bei seinem Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung kam Markus Wessel mit der Procuratio GmbH in Kontakt, einem der bundesweit aktiven zehn größten Unternehmen, die „Carecatering“ anbieten. Von Rostock bis Konstanz stellt die Procuratio die Verpflegung in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Reha-Einrichtungen sicher. Ein zweites Geschäftsfeld ist die Gebäudereinigung. Mehr als fünfzig Engagements dieser Art hat der 1997 gegründete Spezialist für „Dienstleistung im Sozialwesen“, der insgesamt rund 1.800 Mitarbeiter beschäftigt und ca. 60 Mio. Jahresumsatz erwirtschaftet. Neun „Servicegesellschaften“ werden gemeinsam mit Krankenhäusern geführt, darunter der Katharinenservice in Frankfurt. Procuratio bringt in die Zusammenarbeit das Fach-Know-how ein, die Einrichtung selbst behält die wirtschaftliche und organisatorische Kontrolle.
Markus Wessel will als neuer Betriebsleiter fortsetzen, was sich unter seinem Vorgänger bewährt hat: Bei der Personalsuche ist der Arbeitgeberservice JobMobil sein erster Ansprechpartner. Aus der mehrjährigen Zusammenarbeit kennt Friedhelm Blinten von JobMobil die Anforderungen, die der Katharinenservice an neue Mitarbeiter stellt. Das sind die entsprechenden Qualifikationen bei den Fachkräften, Servicepersonal und Küchenhilfen müssen vor allem durch Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sauberkeit überzeugen. Auch Teilzeitkräfte, ältere Bewerber/-innen und Menschen mit Migrationshintergrund haben eine gute Chance, wenn ausreichende Deutschkenntnisse vorhanden sind.
Markus Wessel sieht die Vorteile der Zusammenarbeit mit JobMobil vor allem in der Minimierung von Zeit und Kosten. Besonders auf die sorgfältige Bewerbervorauswahl durch das Jobcenter setzt er, weil dabei auch die Motivation und Einsatzbereitschaft ermittelt werden. Betriebsleiter Wessel will Personalplanung möglichst vorausschauend betreiben, um durch die normale Fluktuation nicht in Bedrängnis zu kommen. Er weiß, dass Stammkräfte demnächst in den Ruhestand gehen und nicht von heute auf morgen ersetzt werden können.
Auch Friedhelm Blinten schätzt die Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberkunden Katharinenservice. Die Kontinuität vereinfacht die Verfahren. Aber auch die sorgfältigen und schnellen Rückmeldungen über die Ergebnisse laufender Bewerbungen sind hilfreich: Im Erfolgsfall wird das Stellenangebot gelöscht und wenn Bewerber/-innen nicht zum Zug gekommen sind, kann das Jobcenter weitere Vermittlungsaktivitäten starten.

