Fachkräfte für die Metallbearbeitung

JobMobil bietet kompetente Unterstützung bei der Personalsuche

Foto Maegerlein
Andreas Mägerlein (46), Geschäftsführer der Ferdinand Hornung GmbH & Co. KG, ist seit 20 Jahren im Unternehmen tätig. Er ist gelernter Werkzeugmacher, hat das Fachabitur erworben und sich in Betriebswirtschaft und Controlling weiter qualifiziert.

230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zum Jahresende 2010 bei den Unternehmen der Schneider-Gruppe beschäftigt. Die Belegschaft ist seither um rund 30 Personen gewachsen, vorwiegend Fachkräfte in den metallverarbeitenden Berufen. Neben dem Hauptsitz in Neu-Isenburg ist das Unternehmen mit Gesellschaften in Viernheim, Erfurt und im mittelfränkischen Windsbach aktiv. JobMobil, der Arbeitgeberservice des Jobcenters Frankfurt, arbeitet mit der mittelständischen Firmengruppe seit Jahresbeginn 2011 zusammen. Carolin Reinhardt hatte gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit als Assistenz der Geschäftsführung bei der Ferdinand Hornung GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der Schneider-Gruppe, den Kontakt zu JobMobil aufgenommen. Ihr direkter Ansprechpartner Friedhelm Blinten unterstützt sie seither kontinuierlich bei der Mitarbeitersuche. „Kompetent und effektiv, wie sich eine Firma das nur wünschen kann!“ So bewertet Carolin Reinhardt die bisherige Zusammenarbeit, auf die sie sich absolut verlässt. Friedhelm Blinten ist immer ihr erster Ansprechpartner bei der Personalsuche.

Die in dritter Generation familiengeführte Unternehmensgruppe ist durch eine Firmentradition von einhundert Jahren geprägt und in dieser Zeit Stufe um Stufe gewachsen, vor allem auch durch den Zukauf anderer Betriebe. Vorwiegend wenn Mitbewerber in Nachfolgeprobleme kamen, ergab sich die Chance zu einer strategischen Expansion, wie sich Geschäftsführer Andreas Mägerlein erinnert. Die Kernkompetenz im Metallbereich wurde dadurch ausgebaut und gestärkt, aber nicht verlassen.

Spezialist für Armaturen

„100 % Made in Germany“ ist ein Qualitätskennzeichen der Ferdinand Hornung GmbH & Co. KG, die rund 70 Mitarbeiter beschäftigt und auf die Entwicklung und Herstellung von Armaturen für Reinstgase und Technische Gase spezialisiert ist. Sie ist ein renommierter Systemlieferant für die Herstellung von Einzelteilen, montagefertigen Komponenten und kompletten Baugruppen in mittleren oder großen Losgrößen. Im Bereich CNC-Drehen werden Teile von 3 bis 275 mm Durchmesser und einer Länge von 700 mm bearbeitet, dabei ist die neueste Dreh- und Frästechnologie in Maschinen mit bis zu acht CNC-Achsen im Einsatz, sie ermöglicht die hochpräzise Sechs-Seiten-Komplettbearbeitung komplexer Werkstücke. Mit den CNC-Bearbeitungszentren werden Werkstücke bis zu einer Größe von 800 x 600 x 600 mm gefertigt.

Mit seinem spezialisierten Angebotsportfolio zählt Ferdinand Hornung zu den mittelständischen Unternehmen, die sich am Markt gegenüber großen Wettbewerbern durch Schnelligkeit, Flexibilität, Lieferzuverlässigkeit und hohe Qualitätsstandards behaupten.

Zeitarbeit – neues Geschäftsfeld

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Für die Fertigung ihrer hochpräzisen Armaturen setzt die Fa. Hornung modernste Maschinen und qualifizierte Fachkräfte ein. Bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern ist Friedhelm Blinten (Mi.) vom Jobcenter Frankfurt der erste Ansprechpartner für Carolin Reinhardt (li.) und Geschäftsführer Andreas Mägerlein (re.).

Das jüngste Glied in der Unternehmensgruppe ist die im Jahr 2011 gegründete Luculentus GmbH, die als Personaldienstleister in der Arbeitnehmerüberlassung aktiv ist. Das Engagement in der Zeitarbeit erscheint auf den ersten Blick als ein neues Geschäftsfeld, steht jedoch in einem unmittelbaren Zusammenhang mit den Kernkompetenzen. Andreas Mägerlein hatte in der Vergangenheit versucht, Auftragsspitzen durch den Einsatz von „Leiharbeitern“ auszugleichen. Aus diesen meist mühseligen Erfahrungen heraus entschied er sich, mit einer eigenen Firma die Überlassung von qualifizierten Fachkräften in den Metallberufen selbst zu organisieren. Mehrere Fachkräfte beschäftigt die Luculentus GmbH inzwischen zum Einsatz als „Zeitarbeiter“.

Bei der Suche nach einem geeigneten Personaldisponenten war JobMobil eingeschaltet: Friedhelm Blinten veröffentlichte das Stellengesuch für die gesuchte Fachkraft in Neu-Isenburg in der Jobbörse der Bundesagentur und den angeschlossenen Internetportalen parallel zur Suche unter den Bewerbern, die das Jobcenter Frankfurt selbst betreut. Auf diesem Weg wurden Interessenten auf die freie Stelle aufmerksam und konnten sich direkt bewerben.

Unterstützung durch JobMobil

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Fachkräfte in den Metallberufen sind nicht einfach zu finden. Friedhelm Blinten (li.) unterstützt das Unternehmen bei der Suche nach Mitarbeitern, die die moderne CNC-Technik beherrschen.

Die Zusammenarbeit des Unternehmens mit JobMobil hat inzwischen eine bestimmte Routine: Wenn neue Mitarbeiter gebraucht werden, kontaktieren Verwaltungsleiterin Christine Beck oder Geschäftsführungs-Assistentin Carolin Reinhardt ihren Ansprechpartner Friedhelm Blinten. Die Stellenangebote werden in den Online-Jobbörsen veröffentlicht, parallel sucht das Jobcenter Frankfurt geeignete Bewerberinnen und Bewerber im eigenen Betreuungskreis und schlägt sie dem Betrieb vor. Inzwischen stellt das Unternehmen seine Stellenangebote selbst bei den Jobbörsen ein und administriert die Daten. Der Arbeitgeber hat auf diesem Weg den Zugang zum gesamten bundesweiten Arbeitsmarkt und spricht Interessenten auf einer breiten Basis an. Gleichzeitig hat das Jobcenter Frankfurt durch den Direktkontakt immer die Möglichkeit der gezielten Bewerbervorauswahl und das Vorschlagsrecht aus seinem Betreuungs- und Kundenkreis.

„Ein Fachkäftemangel darf für uns nicht zur Wachstumsbremse werden“, betont Geschäftsführer Andreas Mägerlein. Die Zusammenarbeit mit JobMobil ist für ihn ein erfolgversprechender operativer Weg, auch wenn er weiß, dass das Jobcenter die gesuchten Fachkräfte in den Metallberufen nicht herbeizaubern kann. Auch auf den strategischen Ansatz, über die eigene Zeitarbeitsfirma den Arbeitsmarkt zu erschließen, setzt er große Erwartungen.