Löschkanonen „Made in Höchst“
Traditionsunternehmen nutzt den Service von JobMobil
„Man ist nur so gut, wie die Kollegen es sind. Selbst die Putzfrau ist wichtig.“ Wenn Theodor Diener dies sagt, wirkt er absolut überzeugend. Er spricht offenkundig aus Erfahrung. Und die scheint nicht gering. Seit 50 Jahren steht der 63-Jährige im Berufsleben. Er verantwortet jetzt als Geschäftsführer die Albach GmbH & Co. KG – „Alco PowerFighter“.
Der Name Alco bezeichnet einen der ältesten noch bestehenden Betriebe des produzieren Gewerbes in Höchst. Er wurde 1871 gegründet und hat seine Fertigungsstätte auch jetzt noch in der Königsteiner Straße, mitten in Höchst. Ein traditioneller, aber kein idealer Standort für einen Produktionsbetrieb aus dem Spezialmaschinenbau. Ein größerer Lkw-Transport kann hier schon einmal den Verkehr behindern. Auch die Erweiterungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Aber Theodor Diener weiß zu improvisieren: Der Parkplatz wurde umfunktioniert, auf dem Betriebsgelände stehen derzeit Partyzelte als Lagerersatz.
Alco ist ein Spezialist für die Entwicklung, die Fertigung, die Montage und den Vertrieb von Löschkanonen. Das Unternehmen hat weltweit Kunden und gilt als einer der führenden Anbieter für „Monitore“ – so der Fachbegriff für die großen Wasserwerfer – zum mobilen und stationären Einsatz auf Schiffen, Fahrzeugen und in der Industrie. Alco Löschsysteme können mit Wasser, Schaum, Pulver oder Löschmittelkombinationen betrieben werden.
Theodor Diener hat auch diesen neuen Inhaberwechsel eines Betriebs miterlebt, dem er seit Beginn seiner Berufstätigkeit angehört: 50 Jahre Albach, Höchst, Königsteiner Straße, Löschkanonen. Mit 13 Jahren hat er hier seine Lehre zum Werkzeugmacher begonnen und war dann universell an allen wichtigen Stationen innerhalb der Firma und auf Montage im Einsatz – z. B. neun Monate in einem sizilianischen Hafen, als er gerade jung verheiratet war. Seiner Ehe hat das dies nicht geschadet. 1980 legte Theodor Diener seine Meisterprüfung ab und wurde kurz darauf zum Betriebsleiter ernannt, als die AWG den Höchster Betrieb erwarb. Acht Jahre später wurde ihm dann auch die Verwaltungsverantwortung übertragen, er leitet seither die gesamte Firma. Als förmlicher Geschäftsführer wird er schließlich 2010 im Zusammenhang mit dem Übergang an einen Finanzinvestor eingetragen.
Rund 30 Mitarbeiter beschäftigt Alco am Standort Höchst, vorwiegend Fachkräfte in den Metallberufen, bei einem schlanken Verwaltungsapparat. Die Mehrzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnen sich durch eine langjährige Betriebszugehörigkeit aus. Bei der Einstellung von neuem Personal hat Theodor Diener seine speziellen Methoden: Er sucht prinzipiell über das Jobcenter Frankfurt am Main, vorher über die Wirtschaftsförderung. Die Zusammenarbeit mit seinem früheren Ansprechpartner Lutz Wittig von JobMobil hat sich bestens bewährt, berichtet Theodor Diener und ist sich sicher, nach der Neuordnung der Zuständigkeiten auch von Knut Dienstbach denselben effektiven Service zu bekommen. Die Veröffentlichung der Stellenangebote, die Vorauswahl der Bewerber und das Handling der Unterlagen werden ihm abgenommen und kosten ihn weder Zeit noch Geld. Er kann sich ganz darauf konzentrieren, gute Mitarbeiter einzustellen, die über die fachlichen Voraussetzungen verfügen, also drehen, fräsen, schweißen und lackieren können, und in das Kollegenteam passen.

